Katzenseuche FPF Felines Parvovirus

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Die Feline Panleukopenie ist eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, allgemein auch Katzenseuche genannt. Auslöser der Katzenseuche ist ein zu der Familie der Parvoviridae gehörendes Parvovirus. 

Die typischen, ersten Symptome (nach einer Inkubationszeit von ca. 4 bis 9 Tagen) der Felinen Panleukopenie sind hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall und Niedergeschlagenheit.

Ohne Behandlung kann die Krankheit schon innerhalb von Stunden bis zu wenigen Tagen tödlich verlaufen.

Die Katzenseuche kann alle Altersgruppen treffen, allerdings verläuft sie bei Katzen bis ca. 6 Monaten deutlich schwerer  als bei älteren Katzen.  Bedingt durch die Kleinhirnschädigung durch das Virus behalten genesene Katzen, insbesondere Katzenkinder, häufig eine Ataxie (motorische Bewegungsstörung)  zurück.

Das Virus überträgt sich auf vielfältigem Wege. Einerseits durch den Kontakt zu erkrankten Tieren (bzw. mit deren Urin, Kot, Speichel) oder genesenen Katzen, die oft noch monatelang das Virus ausscheiden. Andererseits aber auch durch kontaminierte Körbchen, Bettchen, Kratzbäume etc.  und auch der Katzenbesitzer kann das extrem widerstandsfähige Virus an Schuhen und Kleidung in die Wohnung tragen.

Infizierte Tiere sollten daher streng getrennt gehalten werden und ausreichende Hygienemaßnahmen (Hände waschen, Kleidungswechsel) sollten eingehalten werden.

Das Feline Parvovirus (FPV) ist in der Außenwelt sehr widerstandsfähig und kann bis zu einem Jahr virulent bleiben. Da das Virus so stabil ist, ist eine Inaktivierung sehr schwer, da die meisten Desinfektionsmittel hier versagen – eine Erhitzung auf über 80 Grad für mehr als 30 Minuten ist nötig zur Inaktivierung.

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